Eingewöhnung


Wir gewöhnen die Kinder nach dem Berliner Modell ein. Um ihnen einen Einblick zu geben, haben wir eine kurze Übersicht für sie zusammengefasst.

Die Mutter (oder eine andere Bezugsperson) kommt mit dem Kind zusammen in die Gruppe, etwa immer zu gleichen Zeit. Sie bleibt zunächst eine Stunde zusammen mit ihrem Kind im Gruppenraum und nimmt danach das Kind wieder mit nach Hause.

Die Aufgabe der Bezugsperson ist es „SICHERER HAFEN“ zu sein.

Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter vom Kind und verlässt den Raum. Sie bleibt aber in der Einrichtung. Der Trennungsversuch dauert maximal 30 Minuten. Je nach Reaktion des Kindes auf den Trennungsversuch der Mutter, entscheiden wir gemeinsam über die Länge der Eingewöhnungszeit. Es gibt eine kürzere und eine längere Eingewöhnungsphase (Stabilisierungsphase).

Die kürzere Eingewöhnungsphase dauert insgesamt ca. 6 Tage und die längere Eingewöhnungsphase dauert insgesamt ca. 15 Tage.

Die Erzieherin kümmert sich mit der Mutter um die Betreuung des Kindes. Die Mutter überlässt es immer öfter der Erzieherin auf Signale des Kindes zu reagieren und hilft nur noch, wenn das Kind die Erzieherin noch nicht akzeptiert.

(ca. 2 Wochen nach der Stabilisierungsphase)

Die Eltern halten sich nicht mehr gemeinsam mit dem Kind in der Kindertagesstätte auf, sind aber jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als „SICHEREN HAFEN“ akzeptiert hat.





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